Wissen vom Leben:

Demetrius, aber jetzt kommt der Punkt dieser Sache:“ einen Tages nach dieser göttlichen lichtvollen Erfahrung ging ich von der Arbeit nach Hause, auf einmal tauchten die Worte „nichts erwarten“ in meinen Gedanken auf, das wäre ja nichts besonderes, aber meine Gedanken schienen sich selbständig gemacht zu haben und es wiederholten sich unaufhörlich diese Worte „nichts erwarten“ es war wie ein Zwang, über einen längeren Zeitraum wäre es mir unmöglich gewesen, an etwas Anders denken. Eigentlich ist das ja nichts negatives, da ich ja gerade solche Gedanken absichtlich verwende, wenn ich meine Gedanken kontrolliere, aber dieses mal riefen die Worte in mir einen sehr starken Widerstand hervor und ich versuchte mich von diesem Widerstand ,Abwehrgefühl zu lösen, das sich dadurch natürlich nur verstärkte. Diese Worte rufen normalerweise bei mir ein positives Gefühl hervor.

Mir scheint, dass Du Dich in dieser Beziehung überfordert hast - du wolltest etwas ERZWINGEN (das nichts Erwarten). Mir scheint, Du blockierst hier etwas ab. Denn man soll ja auch alles kommen lassen. Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor. Ziel ist es, kommen und gehen lassen. Was kommt annehmen, und was geht loslassen - und dadurch im Geiste UNBERÜHRT zu bleiben. Das Nichts Erwarten, hängt mit dem EGO (persönliches ICH) zusammen. Damit ist das HANDELN aus Eigennutz gemeint. Also der BEWEGGRUND, aus dem heraus Du etwas tust. Das hat nichts damit zu tun, dass Du keine Erwartungen mehr an Andere stellen darfst! Ich kann sehr wohl die Erwartung haben, dass mein Chef mich pünktlich bezahlt, oder dass meine Mitmenschen mich vernünftig behandeln, dass ein Termin eingehalten wird, und ein Wort gehalten wird ... usw. Das hat nichts mit EGO (ICHbezogenheit) zu tun. Wir sollen uns ja nicht vom Umfeld zum „Affen“ machen lassen. Im Gegenteil, geistig hochstehend bedeutet Kraft und Durchsetzungsvermögen. Auch von meinen Mitarbeitern muss ich etwas „ERWARTEN“ - eine vernünftige Arbeit. Sonst werde ich ja als Chef zum „Lappi“. Es ist nicht Gottes Wille, dass wir unser gut sein von Anderen ausnutzen lassen. Also, die Anderen mit Strenge anleiten. Aber nicht für MICH, sondern damit der Andere etwas lernt. Klare Richtlinien, und diese durchsetzen. Es geht also NUR um keinen EIGENNUTZ - Erwartung für SICH. Aber Respekt, Achtung, Anerkennung, Höflichkeit Dir gegenüber, anständige Behandlung, kannst Du schon erwarten. Das ist einfacher ANSTAND, und wenn Andere weder Respekt noch Anstand haben, dann muss man ihnen dieses eben beibringen. Wer es als „Hänschen“ nicht gelernt hat, muss es dann als „Hans“ lernen – auch wenn’s schwer fällt.

Dulde von Anderen nicht, was Du Dir SELBST nicht erlauben würdest.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.