Wissen vom Leben:

Was hältst Du von der persönlichen Liebe zu Gott?

Über diese PERSÖNLICHE Beziehung zu diesem Gott haben wir eigentlich noch nicht geredet. Ich mache das im „Normalfall“ auch nicht, weil ich genau wie Du weiß, dass man dabei oft auf taube Ohren trifft, oder gar auf Ablehnung. Weiter geht eine persönliche Liebe zu Gott wohl genau so in den Intimbereich, wie die Liebe zu einem Menschen – was einfach schwer in Worte zu fassen ist. Leider ist es heute auch so, dass unsere Gesellschaft ihr Augenmerk mehr auf Technik und Wissenschaft richtet, und wohl nur selten auf blinden Glauben. Die Menschen (besonders die Jugend) werden heute getrimmt nur noch FAKTEN anzuerkennen (und keine Gefühle oder ein Glaube). Für alles wird ein BEWEIS gefordert, oder zumindest eine stichhaltige Begründung erwartet. Doch eine persönliche Beziehung zu einem Gott ist weder zu beweisen, noch zu begründen, da ja nichtmal die Existenz eines persönlichen Gottes nachgewiesen werden kann. Darum habe ich auch mein „Buch zum Sinn des Lebens“ für die Logik und das Verständnis nachvollziehbar aufgebaut. Als Schlussfolgerung könnte man dann auf etwas Göttliches, zumindest universell und prinzipiell ewig beständiges und unveränderliches schließen. Gleich wie Buddha sagt, ich zeige die Lehre für DENKENDE! Nicht umsonst hat der Buddhismus regen Zulauf, da er auf dem menschlichen Geist (Verstand) beruht. Ja, diese PERSÖNLICHE Liebe zu diesem Gott war mir mitgegeben (man sagt, ein Ergebnis aus früheren guten Leben, und anders kann es auch nicht sein, denn man kann diese Liebe nicht „einschalten“ wie man einen Lichtschalter umlegt – diese innige Liebe muss einem GEGEBEN sein). Es scheint so (vielleicht ist es aber auch nur das Äußere Erscheinungsbild, wie sich die Menschen geben (MASKE)), dass diese persönliche Liebe zu einem Gott nur noch bei wenig Menschen vorhanden ist. Ja gut. Ich hatte also diese Liebe in mir, aber gleichzeitig einen knallharten – sturen Verstand. Ich habe aus meinem SELBST geglaubt (obwohl ich nicht wusste, woher dieser Glaube kam), aber mein Verstand sträubte sich dagegen. Darum ist es auch die Aufgabe, den Verstand vom Herzen zu überzeugen – den menschlichen Geist von der Existenz des göttlichen Geistes in uns zu überzeugen.

Ich habe nicht geglaubt, ich wollte WISSEN!

Das Ergebnis war dann dieser Weg, den ich gegangen bin, und dieser Weg zeigt, wie der Verstand zum Herzen gebracht wird. Somit eben die EINHEIT von Geist (Verstand) und Seele IM Körper. Wenn Du diese Liebe hast, so hast Du einen großen Vorteil, den Du NUTZEN kannst! Denn das Herz erkennt immer VIEL früher was zu tun ist, und nur der Verstand (genauer gesagt das EGO, das in den Verstand Angst und Misstrauen legt) hindert uns daran, das zu tun, was unser Herz eigentlich will. Mein träger Verstand hat mich mehrmals sogar JAHRE gekostet, bis ich ihn so weit hatte, dass er dem Herzen nachgegeben hat. Der Verstand ist der „Klumpfuß“, den wir hinterher schleifen. Doch gleichzeitig ist NUR mit Hilfe des Verstandes die Vollendung zu erreichen. Was den Verstand „BREMST“, ist das Ego, das durch Sinneswahrnehmung Gefahren für WAHR nimmt, wodurch das Vertrauen verloren geht. Darum ist diese persönliche Vorstellung, und der Glaube an einen Gott sehr hilfreich, weil man diesem Gott VERTRAUEN entgegen bringen kann, obwohl der Verstand misstrauisch ist. Wenn Du die geistige Einstellung gewinnst, alles (deine ganzen Probleme, Nöte und Sorgen) VERTRAUENSVOLL in Gottes Hände zu legen, kannst Du Deinem widerspenstigen Verstand ein „Schnippchen“ schlagen!

Durch bedingungsloses Vertrauen in Gott, überwindest Du den Verstand.

Darum haben die große Propheten dem unwissenden und unverständigen Menschen diesen PERSÖNLICHEN Gott gezeigt, weil es bedeutend einfacher ist, an einen Gott zu glauben, als über den Verstand ein universelles Prinzip zu VERSTEHEN. Der Glaube an einen persönlichen Gott war für das unwissende Volk gedacht. Das höchste Wissen, wurde früher nur an „Eingeweihte“ weiter gegeben. Heute ist alles vermischt. Es ist doch bedeutend einfacher, dem Volk einen strafenden Gott (bei schlechten Taten) zu zeigen, und einen belohnenden Gott (bei guten Taten) zu zeigen, als lang und breit eine Karmalehre über Ursache und Wirkung zu erklären. Denn der Endeffekt – rechtes Handeln, kommt bei Befolgung BEIDER Aussagen heraus. Es ist auch bedeutend einfacher zu sagen: (Bhagavad Gita) „Bringe all Deine Handlunge MIR (dem Gott) als Opfer dar, ohne einen Lohn zu erwarten“ – als erklären und begründen zu müssen, WARUM der Mensch zu einem SELBSTLOSEN Handeln kommen soll. Denn, wer sein Handeln einem Gott opfert, ohne einen Lohn zu erwarten, IST automatisch SELBSTLOS. Dieser hätte schon das von Lao-Tse empfohlene „Tun ohne Tun“ erreicht. (was nur selten erreicht wird, und in der Bibel mit dem „zum Kinde werden“ zu vergleichen ist = 19. Bewusstseinsstufe). Das Problem des bedingungslosen Glaubens, oder des selbstlosen Handelns, besteht aber immer darin, dass das Ego (persönliches ICH) den Geist des Menschen immer beeinflusst, so lange es existiert. Vor Jahren kam mir einmal dieser Gedanke: Es gibt „zwei“ Wege, die zur Vollendung führen. Entweder über das Herz (Glaube, Intuition), oder über den Verstand (Wissen, Erkenntnis). Das Herz ist zu vergleichen mit einem Porsche, und der Verstand ist zu vergleichen mit einem Fahrrad. Mit dem Porsche können wir eine Strecke sehr schnell zurück legen, aber wir haben dadurch keinen Blick für die Landschaft. Mit de Fahrrad geht es sehr langsam, aber wir können die Landschaft bewundern. Der Porsche kennt die Strecke (den Weg), das Fahrrad kennt die Landschaft (Erfahrungswerte) Am Ende der Strecke, müssen BEIDE GLEICHZEITIG über die Ziellinie. Also muss der Porsche immer warten, bis ihn das Fahrrad eingeholt hat. Denn ohne die ERFAHRUNG kann der Porsche alleine – NICHT über die Ziellinie. Ein weiteres Beispiel kam mir in den Sinn, in Bezug auf christlichen Glauben (mit Glaube und einem Gott) und Buddhistischen Glauben (über den Verstand (menschlicher Geist) ohne Gott): Der Weg führt vom Irdischen zum Göttlichen – von der Dunkelheit zum Licht. Der christliche Glaube geht nun mit der Blickrichtung auf Gott zu – in Richtung Licht (also vorwärts), und der buddhistische Glaube geht mit der Blickrichtung zur Erde – in Richtung Licht (also rückwärts). Der Christ geht zum Licht, und der Buddhist entfernt sich vom Dunkel. Man könnte meinen, dass der, der direkt zu Gott geht, schneller ist. Doch das ist nicht der Fall. Denn auch hier gehört BEIDES ZUSAMMEN. Denn das gehen wollen zu Gott genügt nicht, wenn man sich nicht von den BINDUNGEN an das Irdische BEFREIT. Der Buddhist „sieht“ seine Bindungen, da er ins Irdische schaut, der Christ „sieht“ seine Bindungen nicht, da er ins Licht schaut. So ist auch er gezwungen, sich immer wieder „umzudrehen“, und im Irdischen nachzuforschen, woran er noch HÄNGT. Der Buddhist hat den Vorteil, dass er schneller seine Bindungen erkennt, aber den Nachteil, dass er nicht das Licht sieht. Auch er muss sich – um das Licht zu sehen – umdrehen, vom irdischen abwenden. Der Christ hat den Vorteil, dass er das Licht sieht, aber den Nachteil, dass er seine Bindungen nicht erkennt. Du solltest also VERSTEHEN, dass BEIDE Wege zusammen gehören, und eigentlich EIN Weg sind. Der Verstand muss immer dem Herzen folgen, und NUR über den Verstand (das ist eben das BEWUSST werden) können wir unsere Bindungen erkennen und uns davon LÖSEN. Der Glaube an einen persönlichen Gott hilft also sehr – dem, der diese Fähigkeit in sich trägt. Doch ohne LOSLÖSUNG des menschlichen Geistes von der irdischen Anhaftung, ist die Vollendung nicht zu erreichen.

Am Ende bleibt ein voll bewusstes VERTRAUEN in Gott oder in die göttlichen Prinzipien.

Da wird die persönliche Vorstellung von einem Gott und die Unpersönliche Vorstellung (Prinzip) von einem Gott – EINS. So weit zunächst zur persönlichen Beziehung zu einem Gott. Was Du nun „falsch“ gemacht hast – nach Deiner Problemschilderung – war, dass Du Deine Probleme auf die EIGENE Schulter genommen hast. Obwohl Du diese persönliche Beziehung zu Deinem Gott hattest, hast Du Dein Schicksal NICHT in Gottes Hände gelegt, sondern SELBST getragen – Du hast immer selbst weiter gekämpft. Du hast Dir gesagt: ICH muss das durchstehen, ICH muss wieder auf die Beine kommen, ICH werde das schaffen, usw. Das ist dann FALSCHES Ich! Du hast diese wunderbare PERSÖNLICHE Beziehung zu Deinem Gott!!!! Warum machst Du es Dir dann so schwer??? Lege ALL Deine Last in diese Hände Gottes. Sag ICH mache nichts – DU oh Gott machst alles. DU oh Gott weißt alles was ich denke und fühle. Was soll ich Dir viel erzählen??? Mach einfach das, was für mich – für meine geistige Weiterentwicklung notwendig ist. DU weiß was ich brauche, ich verlasse mich auf DICH (Vertrauen)! Gib mir bitte ALLES was ich brauche, um DICH als mein höchstes Ziel zu erreichen. DANKE! So ungefähr, und das ist GANZ EINFACH! Wer Dich an dieser Überzeugung HINDERT, ist Dein Verstand, der noch vom Ego verleitet und beeinflusst wird, und Dir dauernd sagt: Das musst Du tun, darauf musst Du achten, dem musst Du es recht machen, usw.

Wenn Du Deine Probleme als Last siehst, werden sie Dir zur Last. Wenn Du Deine Probleme als Lernhilfe siehst, werden sie Dir zur Hilfe.

Die Probleme, die ein Mensch bekommt, zeigen nur an, dass er etwas falsch macht, und sind eigentlich Hilfestellungen, um ein Umdenken (eine neue Erkenntnis) hervor zu rufen. So wie körperliche Schmerzen auch nur dazu da sind, um den Menschen darauf aufmerksam zu machen: Achtung, hier ist etwas kaputt (falsch – krank). Wenn Du nun die Schmerzen als pures Leid empfindest, aber NICHTS dagegen tust, dann wirst Du weiter leiden. Du musst die Ursache des Schmerzes ergründen, und diese beseitigen. Ein herumjammern, ein Klagen, ein Selbstmitleid, nützt da gar nichts. Genau so ist es mit den Problemen. Auch hier nützt kein Jammern und kein Selbstmitleid oder gar Selbstvorwürfe, sondern NUR das Ergründen der Ursachen, und die Beseitigung der Ursachen. Die Ursache ist immer entweder eine zu große Zuneigung oder eine zu große Abneigung – und eine BINDUNG. Es geht also NICHT um Selbstvorwürfe, oder Selbstverurteilung, sondern darum, aus den Alltagsproblemen oder seinem gegebenen Schicksal etwas zu Lernen und Erkenntnisse aus seinen Fehlern zu gewinnen. Denn Selbstvorwürfe führen hin bis zur Selbstverachtung. Dieser Mensch verliert sein Selbstwertgefühl und sein Selbstvertrauen. In der heutigen Zeit werden Problemlösungen von Psychologen oder Lebensberatern angeboten, die auf dem ICH aufbauen. Es wird den Menschen ein ICH-Vertrauen eingeredet: ICH schaffe das – ICH bin wertvoll – ICH bin der Beste – ICH – ICH – ICH. Diese Menschen betreiben dann KÜNSTLICHE Selbstsuggestion und müssen sICH ständig aufputschen – unserer Leistungsgesellschaft angepasst.. Das mag kurzfristig seine Wirkung bringen, aber diese Menschen gewinnen KEINE Erkenntnis aus ihren Fehlern, sondern decken Ihre Fehler sogar noch zu – übertünchen diese mit ihrem EGO – denn ein Eingestehen von Fehler könnte ja am Ego kratzen. Nur so ist es heute möglich, dass Manager ein Konzern an den Rand des Ruins bringen, und doch noch mit einem künstlichen Lächeln, aber hoch erhobenen Hauptes abtreten können – ohne auch nur EINEN Gedanken an Selbstkritik zu haben. Früher hätten sich solche Mensche in Grund und Boden geschämt – denn diese hatten noch ein GEWISSEN.

Durch das Ego wird das Gewissen zugeschüttet.

Das Gewissen geht diesen Menschen verloren, weil sie Ihr wahres Selbst mit ihrem ÜBERSTEIGERTEN Ego total zugeschüttet haben. Doch auch das bleibt nicht ohne Folgen, denn ein zugeschüttetes (unterdrücktes) Selbst, DRÜCKT zurück. Diese Menschen stehen kontinuierlich unter Druck, was diesen Bluthochdruck erzeugt, und letztendlich zum Herzinfarkt führt. Darum müssen dann Psychopharmaka, Betablocker oder Hemmer geschluckt werden. Die Steigerung sind dann die Drogen – um den SEELISCHEN Druck ertragen zu können.

Eine ICH-Steigerung ist total falsch und macht den Menschen unbewusst.

Das Selbstbewusstsein, das so viel gepriesen und so falsch verstanden wird, sollte also NICHT auf dem ICH (Ego) beruhen, sondern auf dem wahren SELBST. Darum heißt es ja SELBSTbewusstsein – ganz BEWUSST auf sein wahres SELBST vertrauen. In der Bhagavad Gita steht als höchstes Gebot: Gib alle Arten von Religion auf. Gib DICH mir GANZ hin – habe KEINE Angst – sei mein Geweihter. Ähnlich dem Christlichen Gebot: Du sollst den Herrn Deinen Gott lieben – aus dem ganzen Herzen, der Seele, Deinem Gemüte und aus all Deinen Kräften. Für mich gibt es da kein Unterschied! Denn es bedeutet: SICH (sein ICH (Ego) dem Gott hinzugeben. Wenn Ich mein Ich dem Gott hingebe, kann ich in meinem Handeln KEIN Eigennutz mehr haben. Denn dann bleibt nur noch mein wahres Selbst übrig, aus dem ich uneigennützig handeln kann. Doch um sein ICH dem Gott hinzugeben, dazu gehört bedingungsloses Vertrauen. Was den Mensche daran hindert, ist gerade dieses ICH, das hingegeben werden soll. Das ist das VERTRAUEN (des Kindes), das Du erreichen musst (als Langzeitziel), und wenn Dich Dein Verstand (Ego) daran hindert, dann hau ihm eine runter. Wenn Du von Deinem EGO weg kommst, das nur über Deinen Verstand von Dir BESITZ ergreift, werden sich schlagartig alle Erkenntnisse einstellen – alle Puzzle Teile werden sich AUTOMATISCH zusammen setzen – und alles wird Dir KLAR werden! Das ist SICHER! Nur durch logisches Überlegen und GRÜBELN, kann man NICHT zur Weisheit gelangen, denn Weisheit kommt NUR aus dem Herzen (der Seele – unserem wahren Selbst) und dringt in den Verstand vor, wenn der Schleier der Maya (falsches Ich) gelüftet wird.

Auf das wahre Selbst zu vertrauen bedeutet auf Gott zu Vertrauen. Auf sein Ich (Ego) zu vertrauen bedeutet dem Satan zu vertrauen.

Erfülle Deine Aufgaben im Leben – die Dir gegeben sind, und mach Dir über Erfolg oder Misserfolg in der Zukunft keine Gedanken. Vergiss die Vergangenheit, und erhalte Dir Deine Erfahrungen daraus.

Handle in guter Absicht und vertraue auf Gott.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.