Wissen vom Leben:

Zum Egoismus:

Du hast recht, man wird für egoistisch gehalten, weil dieser Begriff verfälscht wurde in der Auffassung der Menschen. Ein Egoist ist doch NICHT der Mensch, der tut, was ER für RICHTIG hält! Sondern ein Egoist ist der Mensch, der Andere ZWINGEN will, das zu tun was ER für richtig hält. Wer also Andere an SICH reißt, Andere zu SEINEM Vorteil ausnutzt, im eigentlichen Sinne von Anderen - egal was (sei es auch nur ein Spaziergang) - für SICH erwartet (Du hast jetzt mit mir spazieren zu gehen, weil ICH das so will), DAS ist der Egoismus. Wenn Du aber DEINEN Weg gehst, das tust, was DU für richtig hältst, aber von ANDEREN eben NICHTS erwartest - weder Unterstützung, noch mitgehen, noch Beifall - wo sollte da ein EGOISMUS sein? Wenn also diese unwissenden Menschen von Dir etwas wollen, und Du es nicht mitmachst, dann halten sie Dich für Egoistisch. In Wirklichkeit sind sie es SELBST! Denn sie wollen doch etwas von Dir - Oder? Auf den Wunsch eines Andern kann man immer eingehen, wenn man es AUCH will – oder auch einmal aus Gefälligkeit. Es gibt natürlich auch gewisse Verpflichtungen. Der Familie gegenüber, den Freunden gegenüber, dem Beruf gegenüber, dem Verein gegenüber, usw. Wenn man das erhalten will, dann muss man auch gewissen Verpflichtungen nachkommen. Sich sozusagen dem Allgemeinwohl unterordnen - auch wenn man nicht unbedingt begeistert davon ist. Wenn ich in einer Gruppe bin, muss ich mich immer einfügen. Wenn mir allerdings das GANZE nicht zusagt, muss ich eben aus diesem Verein austreten. Wenn es nur EINE Sache ist (z.B. bei einem Ausflug vom Kegelklub) dann mache ich eben bei DIESER Sache nicht mit. Wenn sie das akzeptieren ist es gut, und wenn sie mich dann alle schief ansehen, bin ich sicher fehl am Platze. Ich sag’s mal krass: Wenn der Männer Kegelklub meint, er müsse beim Ausflug in ein Freudenhaus gehen, dann sollen sie das tun (Toleranz), aber ich mache das nicht mit, weil ich mir blöde vorkomme. Wenn ich dann von jedem blöd angemacht werde (dann sind diese ja nicht tolerant), dann hört bei mir die Freundschaft auf. Wenn sie mich aber akzeptieren, obwohl ich es NICHT mitmache (dann sind sie auch tolerant mir gegenüber), ist die Sache für mich erledigt. Wie Du siehst, entstehen die Probleme auch hier nur dadurch, dass man vielleicht unbedingt in diesem Kegelklub bleiben will, und sich daher GENÖTIGT sieht, etwas mit zu machen (um nicht schief angesehen zu werden) was man eigentlich nicht will. DAS ist wiederum ANHAFTUNG.

©Demetrius Degen


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