Wissen vom Leben:

Dass Gott, uns einen freien Willen gegeben hat, zeigt wohl von seiner großen Liebe zu uns. Aber wenn ich wirklich eins werden will mit Ihm, muss ich meinen Willen in seinen Willen legen, (der Wille des Vaters und mein Wille sind eins). Wenn ich das richtig erkannt habe passiert Einheit durch übereinstimmen und sobald ich einen eigenen Willen habe und den ausführe ist das doch Trennung. Sehe ich das richtig ?

JA!!! Das siehst Du schon ganz richtig!!! Du musst (solltest) den Willen für dICH (Deine PERSON) aufgeben, damit das WAHRE Ich (göttlicher Funke = unser SELBST) zum Entstehen kommen kann. So lange DU als PERSON noch etwas willst – sei es auch das Beste für die Menschheit (ein Ideal verwirklichen), so ist das doch immer noch Ego. Ja selbst der Gedanke: ICH will helfen, ist und kommt aus dem EGO. Es ist eine falsche Vorstellung, wenn man glaubt, dass man (ICH) noch irgend jemandem helfen könnte. Das ist noch eine mangelnde Erkenntnis. Dieser Mensch hat noch nicht erkannt, dass die göttlichen Prinzipien so eingerichtet sind, dass ALLES seinen richtigen Gang geht – auch ohne mICH. Darum die aussage in der Bibel: Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist. Menschlicher Geist in den göttlichen Geist (Hände) zu legen, das bedeutet die geistige EINHEITLICHUNG – wie der Buddha das nennt. Menschlicher Geist und Göttlicher Geist verschmelzen – werden EINS. Dieses wird auch als mystische Hochzeit bezeichnet. (Union Mystica). Kennst Du das alte Kirchenlied: Welt ging verloren, Christ ist geboren ... freuet Euch ihr Christenheit. Wenn die Welt verloren geht, wenn man das Irdische nur noch als Sandkastenspiel sieht - sICH Selbst (die Person) als unwichtig (der Geringste unter Euch wird der Größte im Himmel sein), erst dann, kommt der Christ (Geist) zum Entstehen. Wer aber das Irdische noch für wichtig, SICH Selbst für wichtig - für gut, für hilfreich, für weise, für studiert, für schlau, für reich, für angesehen, für mächtig - hält, wird sicher keinen Schimmer vom Himmelreich sehen. Heute wird Selbstbewusstsein gepredigt, aber das FALSCHE Selbst – das ICH, das Ego wird verehrt und genährt. Darum sind sie „alle blind“. Sei Dir Deines Selbst bewusst, aber im Geiste, und NICHT im Körper in der Person. Zuerst gibt man das Streben (richten es Geistes) in die Welt auf. Dann gibt man den Eigennutz auf – man ist in seinen Handlungen nicht mehr berechnend – für sICH. Dann gibt man das Ideal auf – wie ICH werde etwas gutes leisten, ICH werde etwas zum Wohle der Menschen vollbringen. Dann gibt man den Stolz auf – in Bezug auf gutes Handeln - wie ICH bin gut, oder ICH bin Weise, oder ich will den Menschen helfen. Dann gibt man den Willen – für sICH auf. (jetzt will ICH gar nichts mehr). Dann gibt man den Stolz auf – in Bezug auf Anerkennung – wie ICH will geachtet, beachtet, anerkannt, respektiert werden. Erst dann gibt man den GEIST auf – DU machst alles richtig, ICH (Person) bin nur Diener. Der gewinnt wieder sein VERTRAUEN zurück, das er als Kind verloren hatte. Doch jetzt kann er voll BEWUSST vertrauen, weil sein Vertrauen auf dem universellen Wissen aus dem wahren Selbst beruht und daher unerschütterlich ist. Dessen Geist VEREINT sich mit dem göttlichen Geist. Der hat sich die Erde UNTERTAN gemacht. Er ist in seinem Geist immer bei Gott (EINS mit dem universellen Geist – WELTGEIST – geworden), und BENUTZT die Person (den Körper) als Handlungsorgan. So wie der Fahrer das Auto beherrscht, und mit diesem Auto hin und her fährt, wie es IHM beliebt.

DER IST WAHRHAFT FREI.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.