Wissen vom Leben:

Ich habe mich auf den Weg der Selbsterkenntnis begeben weil ich eben diese Trennung fühle und merke, dass Zweifel mich immer wieder überkommen obwohl ich „ überzeugt“ von meinem Glauben an Gott bin. Wie kann ich diesen Widersprüchen Herr werden, oder sind sie einfach nur ein Teil meiner Entwicklung ?

Dieses Gefühl der Trennung – wie Du es nennst – kommt aus unserem wahren Selbst. Es ist ja die SEHNSUCHT des Selbst nach EINS-WERDUNG. Diese Sehnsucht ist es, die den Menschen STREBEN lässt. Auch wenn er zunächst aus Irrtum in die falsche Richtung strebt – ins Materielle – und dort seine Zufriedenheit sucht. Wer nun das Selbst von der Einheit fern hält, ist unser Verstand, der leider all zu oft auf des persönliche ICH (Ego) hört und nicht auf das Selbst. Das ist ja der Zwiespalt (der Zweifel der auftaucht) in dem geistig Strebende zunächst immer leben. Wenn unsere Wissenschaftler auch glauben, dass der Verstand eine schnelle Angelegenheit ist, so ist er doch SEHR TRÄGE! Eigentlich faul. Denn, wenn er einmal eine Überzeugung gewonnen hat, will er diese nicht mehr ablegen. Bildlich ist der Verstand eine Granitplatte, in die Erfahrungswerte (auch schon aus vergangenen Leben und aus diesem Leben) eingemeißelt sind. Der Verstand muss so bearbeitet werden, dass er später FORMBAR ist und geschmeidig, wie ein Tonklumpen. (Beispiel Buddha) Bildlich muss aus dem harten Granit, geschmeidiger Ton werden. Das ist die Aufgabe. Buddha: Wessen Geist (Verstand) geschmeidig, hämmerbar, formbar ist ... gleich wie ein geschickter Töpfer aus dem wohl zubereiteten Ton alles gewünschte erstellen kann ... Das ist das Ziel. Im eigentlichen Sinne bildest Du Dir dann Deine eigene Vorstellung - wie DU WILLST, und diese Vorstellung kommt zum Entstehen. Dann hast Du Dir die Erde untertan gemacht. Du bist nicht mehr SKLAVE der Erde (im Verstand beeinflussbar durch die Sinneswahrnehmungen), sondern Du bildest Dir Deine eigene Vorstellung - was Du Dir eben wünschst, was zum Entstehen kommen soll. So wie Du aus Ton oder Knetmasse eine beliebige Form – DEINER Vorstellung entsprechend – bildest.
Upanischaden: Dieses Selbst ist zu finden, dessen Vorstellungen WAHR werden, dem alle Wünsche in Erfüllung gehen. Dann gibt es auch keine Zweifel mehr, und keine Sehnsucht – denn man ist ja zu diesem SELBST geworden.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.