Wissen vom Leben:

Sind es nicht gerade die negativen (bösen) Erfahrungen die uns in unserer Entwicklung weiter bringen? Was Gesundheit bedeutet, wird mir erst bewusst, wenn ich krank war und so könnte man noch viele Beispiele bringen, Armut, Reichtum und so weiter.

Ohne Zweifel richtig.
Es ist in der Natur des Menschen verankert, dass er mit dem, was er dauernd hat, mit der Zeit unzufrieden wird. Er respektiert und achtet es nicht mehr. Doch was man nicht achtet, das verliert man. Wenn man es dann verloren hat, erkennt man wieder, wie gut man es doch hatte. Wenn der Mensch sein lang ersehntes Auto bekommt, auf das er Jahre hin gespart hat, dann ist er zunächst überglücklich. Doch nach verhältnismäßig kurzer Zeit wird dieses Auto zur GEWOHNHEIT und letztendlich wird es SELBSTVERSTÄNDLICH. Was aber selbstverständlich geworden ist, das achtet und schätzt man nicht mehr. Man geht sorglos damit um. Das ist auch so in persönlichen Beziehungen. Die Frau – der Mann – wird mit der Zeit zur Routine, weil man sie in- und auswendig kennt, und es nichts unbekanntes mehr gibt.

Was den Menschen reizt, ist immer das Unbekannte – und gleichzeitig hat er auch Angst vor dem Unbekannten.

Durch die Sorglosigkeit verursacht man einen Unfall. Das Auto muss weg zur Reparatur und plötzlich merkt man, wie wichtig einem doch das Auto ist. Das geschieht auch so mit Freunden, und mit Ehepartnern – ja sogar am Arbeitsplatz. Der „Beste“ Mitarbeiter kann für den Chef zur Routine werden, gerade darum, weil er keine Probleme verursacht. Der Mensch ist chronisch unzufrieden, und was er immer hat, das respektiert er nach einer Zeit nicht mehr. Erst wenn er es dann verliert stellt er fest – das war mir doch wichtig. Ein Mensch, der über Jahre nur vom Feinsten gegessen hat, kann im Essen keinen Genuss mehr finden. Doch 4 Wochen bei Wasser und Brot, und er freut sich über eine Bratwurst. Diese chronische Unzufriedenheit, die NIE mit materiellen Dingen gesättigt werden kann, bewirkt gerade das STREBEN des Menschen nach Vollendung. Der Unbewusste sucht seine Zufriedenheit noch mit materielle Dingen zu erreichen. Dadurch entsteht eben diese Gier und das Begehren – Verlangen. Erst wer wirklich erkannt hat, dass mit Geld, Freunden, Ehre, Macht, usw. auf DAUER keine Zufriedenheit zu erreichen ist, der begibt sich ernsthaft auf die Suche nach spiritueller Zufriedenheit.

Darum sage ich: „Der Mensch muss erst SATT werden von dieser Welt, bevor er sich auf den geistigen Weg begeben kann“.

©Demetrius Degen


Für Menschen die mehr wissen und verstehen wollen, die ihren Geist beherrschen, und ihr Bewusstsein erweitern wollen, für diese sind meine Bücher geschrieben.
Der WEG zur Vollendung wird in diesen Büchern deutlich beschrieben, und wer dann noch Hilfe auf seinem individuellen Weg braucht, erhält diese gerne per E-Mail.