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Lehrreden des Buddha

MIGAJALA-SUTTA

DIE LFHRRFDE AN MIGAJALA

SO HABE ICH GEHÖRR: Einstmals weilte der Erhabene in Savatthi. Danun begab sich der ehrwürdige Migajala zum Erhabenen; dort angelangt, begrüßte er den Erhabenen ehrfurchtsvoll und ließ sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend, sprach nun der ehrwürdige Migajala zum Erhabenen so: »Allein, allein, o Herr, heißt es. Inwiefern lebt man nun wohl, o Herr, allein, inwiefern aber zu zweit?« »Da sind, Migajala, die durch das Gesicht wahrnehmbaren Formen, begehrenswerter entzückende, reizende, liebliche, lusterregende, leidenschaftige. Wenn der Mönch sich dessen erfreut, es bejaht, daran festhält, so erwächst ihm dabei Freude. Wenn Freude da ist, wird er lüstern; wenn er lüstern ist, wird er gefesselt. Gefesselt durch die Bande der Lust, Migajala, heißt der Mönch dann ein zu zweit Lebender. Da sind, Migajala, die durch das Gehör wahrnehmbaren Töne, die durch den Geruch wahrnehmbaren Düfte, die durch die Zunge wahrnehmbaren Geschmäcke, die durch den Körper wahrnehmbaren Berührungen, die durch das Denken ‚wahrnehmbaren Begriffe, begehrenswerter entzückende, reizende, liebliche, lusterregende, leidenschaftige. Wenn der Mönch sich dessen erfreut, es bejaht, daran festhält, so erwächst ihm dabei Freude. Wenn Freude da ist, wird er lüstern; wenn er lüstern ist, wird er gefesselt. Durch die Bande der Lust gefesselt, Migajala, heißt der Mönch dann ein zu zweit Lebender. Ein Mönch, Migajala, der so lebt, mag der auch im Walde einsamer, entlegener Lagerstätte pflegen, lautlos stiller, regungsloser, menschenleerer, für zurückgezogenes Sinnen geeigneter - der heißt da nun ein zu zweit Lebender. Und warum das? Der Lebensdurst, der ihm der zweite sein würde, den hätte er nicht aufgegeben; daher heißt er ein zu zweit Lebender. Da sind, Migajala, die durch das Gesicht wahrnehmbaren Formen, begehrenswerter entzückende, reizende, liebliche, lusterregende, leidenschaftige. Wenn der Mönch sich dessen nicht erfreut, es nicht bejaht, nicht daran festhält, so vergeht ihm dabei die Freude. Wenn keine Freude da ist wird er nicht lüstern; wenn er nicht lüstern ist, wird er nicht gefesselt‘. Entfesselt von der Bande der Lust, Migajala, heißt der Mönch dann ein allein Lebender. Da sind, Migaiala, die durch das Gehör wahrnehmbaren Töne, die durch den Geruch wahrnehmbaren Düfte, die durch die Zunge wahrnehmbaren Geschmäcke, die durch den Körper wahrnehmbaren Berührungen, die durch das Denken wahrnehmbaren Begriffe, begehrenswerte, entzückende, reizende, liebliche, lusterregende, leidenschaftige. Wenn der Mönch sich dessen nicht erfreut, es nicht bejaht, nicht daran festhält, so vergeht ihm dabei die Freude. Wenn keine Freude da ist, wird er nicht lüstern wenn er nicht lüstern ist, wird er nicht gefesselt. Entfesselt von der Bande der Lust, Migaiala, heißt der Mönch dann ein allein Lebender. Ein Mönch, Migajala, der so lebt, mag der auch in der Nähe eines Orts wohnen, voll von Mönchen und Nonnen, Anhängern und Anhängerinnen, Fürstlichkeiten und Höflingen, fremden Lehrern und deren Schülern - der heißt da nun ein allein Lebender. Und warum das? Der Lebensdurst, der ihm der zweite sein würde, den hätte er aufgegeben. Daher heißt er ein allein Lebender.« Samyutta-Nikaya

 

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