Die Bewusstseinsstufen des Menschen 7/7

7. Teil: Zusammenfassung:

Wie Sie gesehen haben, können diese Bewusstseinsstufen auf sehr verschiedene Art gezeigt werden. Jeder geistig hochstehende Mensch zeigt diese Bewusstseinsstufen, auf die ihm eigene Art und der jeweiligen Zeit und den gegebenen Möglichkeiten entsprechend.
Es gab und gibt viele solcher Menschen, die aber nicht erkannt wurden und werden.

Bibel: „Ich schickte meine Propheten mitten unter euch und ihr habt sie nicht erkannt.“

Darum hier noch ein paar Beispiele:

Aus der Natur: Das Legen des Samens in die Erde entspricht der 1. Stufe. Wenn der Keimling aus der Erde kommt, entspricht das der 10. Stufe. Wenn der Baum herangewachsen ist und zum Erblühen kommt, entspricht das der 14. Stufe. Wenn die Blüte befruchtet wird, entspricht das der 15. Stufe. Wenn die Blüten abfallen, entspricht das der 16. Stufe. Wenn die Frucht durchbricht, entspricht das der 18. Stufe. Wenn die Frucht reift, entspricht das der 19. Stufe. Und die Ernte ist ab der 20. Stufe.

So ist auch der Sturz (16. Stufe) besser zu verstehen, denn die Blüten fallen ab, nach außen erscheint der Mensch nicht mehr so „schön“, denn das Entstehen der Frucht findet im Innern statt.

Wie eine Raupe sich verpuppt, sich einspinnt, sich zudeckt, so zieht der Mensch sich von der irdischen Ebene geistig zurück, in sein Selbst (17-18. Stufe), bis die Raupe gestorben ist, um sich dann zu „verwandeln“ (19. Stufe), damit er (das wahre Selbst, der hl. Geist) dann als Schmetterling neu geboren werden kann. (20. Stufe) Dieser Schmetterling ist dann nicht mehr ERDGEBUNDEN, sondern erhebt sich in die Lüfte, so wie der Geist dann nicht mehr erdgebunden ist und sich mit dem göttlichen Selbst vereint. (21.-22. Stufe).

Wie die Frau geboren wird (1. Stufe), geschlechtsreif wird, (10. Stufe), durch Vereinigung ein neues Leben gezeugt wird (14. Stufe) und die Schwangerschaft immer beschwerlicher wird (16.-17. Stufe), bis schließlich die schmerzhaften Wehen einsetzen (18. Stufe), die das Kind zum Entstehen (zur Geburt) kommen lassen (19. Stufe), dieses NEU geborene Kind dann laufen lernt, sich frei bewegen kann (20. Stufe), um dann seine, ihm eigene Aufgabe übernehmen zu können (21.-22. Stufe).

Eine andere Art der Erklärung: Der Mensch muss zuerst bewusst werden (1. Stufe). Danach strebt er automatisch (durch Sinneswahrnehmung) in die materielle Welt, bis er an die erste Barriere kommt. (9. Stufe) Hier entscheidet er sich für ein geistiges Streben und erhält dadurch Weisheit (10. Stufe). Durch diese Weisheit kommt er automatisch zur Liebe (11. Stufe). Diese Liebe kann er nicht halten und ersetzt sie durch die Gefühle (13. Stufe). Durch die geistige Konzentration auf seine Arbeit, vergisst er sich selbst und dadurch kommt er zur „Erleuchtung“, der höhere Geist kommt in ihm zum Entstehen (14. Stufe). Durch das innere Licht dieses Geistes, sieht er das Irdische nur noch im Dunkel. (15. Stufe). Die irdischen Menschen erkennen nicht mehr sein Genie, weil er geistig schon so weit von ihnen entfernt ist. Dadurch erlebt er den Sturz in der irdischen Welt (16. Stufe). Weil er das Irdische so im Dunkel sieht, will er sich davon befreien (17. Stufe). Durch diese geistige Befreiung kommt er zur zweiten großen Barriere (18. Stufe). Er hat nun alles erkannt, verstanden und verwirklicht, es gibt nichts mehr zu tun. Er hat die geistige Welt durchwandert und verlässt auch diese durch Selbstaufgabe, um in der seelischen Welt neu zum Entstehen zu kommen. (19 - 22. Stufe).

Plato: Das Höhlenbeispiel Der Mensch sitzt gefesselt an einen Stuhl in einer dunklen Höhle und hält die Schatten an der Wand für die REALE Welt (der unbewusste Mensch). Wenn er sich befreit, von diesen Fesseln (10. Stufe), sich umdreht und dem Licht entgegen geht und zum Licht kommt (14. Stufe), wenn der danach wieder in diese Höhle GEZWUNGEN wird (in die materielle Ebene), (16. Stufe) sieht der nicht noch lange Zeit alles DUNKEL? (17. - 18. Stufe)
Dieses DUNKEL- sehen wird auch in der Bibel gezeigt. Bibel: „Wenn ich auch wandere durch FINSTERES Tal...“ So muss der Mensch durch diese Dunkelheit gehen, durch dieses Tal, um am anderen Ende den höchsten Gipfel (die Erlösung) erreichen zu können.

Es gibt noch eine ganze Menge von Beispielen, von Schriften, Filmen, Fabeln und Märchen, die diese Bewusstseinsstufen zeigen.

Aus den Märchen: Aladin und die Wunderlampe: Aladin reibt 3 mal diese Lampe und 3 mal erscheint der Geist. Das erste Mal wird diese Lampe aus Versehen gerieben, weil der Schmutz entfernt werden soll. Genau so versehentlich kommt der Mensch zur Weisheit, der Beginn des Künstlers. (10.Stufe). Denn auf der 9. Stufe kommt er zu dem Entschluss, ab JETZT, ohne Eigennutz zu handeln, also nicht mehr handeln, um etwas zu erreichen, etwas halten, behalten oder erhalten zu wollen. Das ist aber eine „automatische“ Reaktion auf die äußeren Umstände, in denen er lebte (SCHMUTZ). Mit diesem Schmutz will er nichts mehr zu tun haben. Das zweite Mal wird die Lampe gerieben, wenn der Mensch ganz in seiner Arbeit (Beruf, Aufgabe, Zielsetzung) aufgeht und durch diese Arbeit sich SELBST vergisst. Somit wird durch Selbstvergessenheit diese Lampe zum zweiten Mal gerieben und der Geist erscheint wieder, was dann die Erleuchtung (14.Stufe) bedeutet und das Genie. Doch auch dieses Reiben ist unabsichtlich, noch NICHT wissend, wodurch der Geist zum Entstehen gekommen ist. Das dritte Reiben geschieht dann endlich WISSEND. Der Mensch hat sich weiter entwickelt und erkannt, dass nur durch Selbstaufgabe, ohne Streben, ohne Verlangen, ohne Begierde nach irdischen Dingen, dieser Geist erscheint. Jetzt lässt er diesen Geist wissentlich, voll bewusst zum Entstehen kommen (18. Stufe), um dann zu diesem Geist selbst zu werden. (19. Stufe).

Erwähnen möchte ich noch Schneewittchen, das ja auch „stirbt“ und im Sarg liegt (19. Stufe), um dann wieder „aufzuwachen“. Oder Dornröschen, das von der Spindel gestochen wurde (mit 16 Jahren im Turm (16. Stufe)) und in den „Schlaf“ verfiel. Die Dornenhecke (irdisches Dasein) muss überwunden, durchdrungen werden (18. Stufe), um das Dornröschen (die Seele) wieder zum Leben zu erwecken.

Filme zu den Bewusstseinsstufen: An neueren Filmen sind zu erwähnen: die Unendliche Geschichte (Teil 1) Autor: Michael Ende, die sehr gut die Bewusstseinsstufen zeigt (auch Momo), dann noch ET, Timebandits, Spaceball, Matrix, usw.

Alte Überlieferungen: Herkules, Odysseus, Orpheus, die Nibelungen, usw.

Es gibt eine Menge geistig hochstehender Menschen, GLAUBEN Sie daran, dass Sie werden können wie ein Jesus, wie ein Buddha, wie Khrishna. Denn, was Sie geistig ausschließen, werden Sie auch NIE erreichen. Wenn Sie also einen Jesus oder einen Buddha oder einen Krishna in Ihrer geistigen Vorstellung als UNERREICHBAR „sehen“, können Sie die Vollendung auch nicht erreichen. Schließen Sie also in Ihrer Vorstellung nichts aus, nur der Mensch beschränkt sich selbst, denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.

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